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Personal Kanban 10: Das Work-in-Progress-Limit

Die Entdeckung der Macht des Work-in-Progress (WiP)-Limits in meinem Personal Kanban war ein Wendepunkt in meiner Selbstorganisation. Trotz der Einfachheit, mit der ich Aufgaben in meinem ToDo anfangen konnte, führte dies oft zu einer Überladung in der Doing-Spalte. Die Neigung, neue Aufgaben zu beginnen, statt bestehende abzuschließen, führte zu einem Meer von halbfertigen Projekten. Ein Zustand, der nicht nur Energie verschwendete, sondern auch den wahren Wert meiner Arbeit verbarg, der erst durch die Fertigstellung sichtbar wird. Und übrigens: es verursacht Stress, viele Aufgaben zeitgleich begonnen zu haben.

Um diesem Zyklus zu entkommen, implementierte ich ein Work-in-Progress-Limit: maximal fünf Aufgaben gleichzeitig in Arbeit. Diese einfache Regel zwang mich dazu, mich auf die Fertigstellung zu konzentrieren, bevor ich Neues begann. Es war eine Balance zwischen Flexibilität und der notwendigen Disziplin, produktiv zu bleiben und mich nicht in der Vielfalt der begonnenen Aufgaben zu verlieren.

Optimiere dein Personal Kanban mit dem Work-in-Progress-Limit

Die Einführung eines WiP-Limits ist essentiell für effektives Personal Kanban. Es dient nicht nur dazu, die Anzahl der gleichzeitig in Angriff genommenen Aufgaben zu begrenzen, sondern kann auch eine maximale Dauer definieren, die eine Aufgabe im Doing verbringen darf. Experimentiere mit dem Limit, das zu deinem Arbeitsstil passt, und beobachte, wie eine solche Strukturierung deine Produktivität und Zufriedenheit steigert. Beginne noch heute, dein Doing mit einem klaren Limit zu disziplinieren, und erlebe den Unterschied in deiner Arbeitseffizienz.
Willst du herausfinden, wo dein WiP-Limit liegt? Ich unterstütze dich gern - meld' dich.